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    Chauffeur oder Lkwfahrer - ein kleiner Vergleich

    Von Uwe | 14.April 2010

    Marco hat in seinem Blog einen Artikel über seinen Job als Chauffeur geschrieben, der mich doch etwas nachdenklich werden lies. Irgendwie kamen mir viele Punkte nur allzu bekannt vor, deshalb habe ich (mit seiner Erlaubnis) seinen Artikel mal ein wenig umgeschrieben.

    Um diese nun vergleichen zu können solltet ihr erst hier den Artikel von Marco lesen und danach meinen.
    Und dann bin ich auf die Kommentare gespannt.

    Antwortet man auf die Frage “Und, was machst Du so beruflich?” mit “Ich bin Fernfahrer.”, so entweicht dem Gegenüber meist ein befremdliches, fast schon abwertendes Oohh.”

    Im Gegensatz zu dem von Marco beschriebenen Beruf als Chauffeur werden Lkws doch (leider) meistens nur als Hindernis auf der Autobahn angesehen, obwohl ohne Lkw die Regale im Supermarkt genauso leer währen wie die Tankstelle oder der Arbeitsplatz, wo ohne Material nicht produziert werden kann.

    Klischees sind es auch, die für die oben erwähnte Ablehnung sorgen. Die vorherrschende Meinung ist doch, dass Lkwfahrer nur die Autobahn blockieren und die armen, gestressten Pkwfahrer am rasen vorwärtskommen hindern.
    Die Realität sieht da allerdings etwas anders aus. Genau wie der Chauffeur sollte ein Lkwfahrer vor allem eins können: Warten.
    Das ist es nämich, was der Lkwfahrer häufig macht. Man wartet vor dem Lager, bis man endlich abladen darf. Man wartet vor einem anderen Lager in einer fremden Stadt, weil die Waren noch nicht fertig ist zum laden – natürlich ohne eine Angabe der Dauer, so dass man sich nicht vom Fahrzeug entfernen kann, um z. B. die Stadt zu erkunden. Und so sitzt man im Wagen, liest zum hundertsten Mal den selben Artikel in der Bild-Zeitung und dreht Däumchen.

    Heutzutage mag es etwas angenehmer sein. Moderne Lkw verwöhnen mit digitalem TV und auch der Laptop und / oder das Handy sind in der Lage einem an fast jedem Ort dieser Erde den Zugang zum Internet zu ermöglichen, was dem Zeitvertreib zugute kommt, wenn man denn Empfang hat - im Ausland oft ein Problem.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass man bei Wind und Wetter unterwegs ist (wie jeder, der beruflich ein Fahrzeug steuert). Während ich mir privat noch überlegen kann, den Wagen auch mal stehen zu lassen, weil es gerade wieder 20 cm Neuschnee gab, ist es dem Chef relativ egal. Termin ist Termin also Abfahrt. Und so darf man sich dann mit widrigsten Straßenbedingungen und Winterschissern rumplagen, damit man halbwegs pünktlich am Zielort ankommt.

    Und “so ein bisschen Autofahren” ist auch nicht so leicht, wie mancher Zeitgenosse sich das vorstellen mag. Der ein oder andere Leser ist sicherlich schon einmal 700 km mit dem Auto in den Urlaub gefahren und war bei der Ankunft relativ platt. Und nun stelle man sich vor, man mache dies jeden Tag …

    Es gibt wie bei jedem Beruf Vor- und Nachteile, nur von einem “Traumjob Lkwfahrer” zu sprechen, dass können sich wohl nur aussenstehende Träumer erlauben. Letztendlich ist es auch eher etwas für Singles, denn man steht häufig auf am Wochenende weit weg von Zuhause, weil der Kunde die Ware partout nicht mehr abladen will, weiß nicht, wann man wieder zurück ist und das halten wohl die wenigsten Beziehungen aus.

    Topics: Nachdenkliches, Links, Aus anderen Blogs, Internet, Lkw, Unterwegs, Allgemeines |

    17 Mitfahrer zu “Chauffeur oder Lkwfahrer - ein kleiner Vergleich”

    1. Marco meint:
      14.April 2010 at 19:42

      Irgendwie kommt mir der Text sehr bekannt vor ;-)

      Spaß beiseite, schön umgeschrieben. Die Parallelen sind erschreckend, aber auch einleuchtend.
      So ist das halt bei den Berufs-

    2. Jens meint:
      15.April 2010 at 10:55

      Also mir sind die LKW Fahrer z.B. auf der Autobahn lieber wie die Chauffeure die versuchen mit möglichst viel “Druck” schnell ihren Mitfahrer irgendwo hin zu bringen… so nen Audi S8 im Rückspiegel zu sehen ohne die Audi Ringe ist nämlich schon sehr nah…

      Ich gehöre ja auch zu der seltenen Spezies der Autofahrer die auch mal nen LKW rein lassen, schön mit Lichthupe…

      …Cabrio Fahrer halt , die besseren Menschen!

    3. Marco meint:
      15.April 2010 at 13:37

      Muahaahaha, der Jens hat Angst vor mir

    4. Jens meint:
      16.April 2010 at 20:27

      Ne, ihr fahrt ja nur einen Phaeton

    5. Marco meint:
      18.April 2010 at 09:40

      Bald nicht mehr …

    6. hajo meint:
      20.April 2010 at 07:38

      also, ich hatte in grauer Vorzeit mal im Rahmen einer Inbetriebnahme den Fahrer eines Schüttgut-Transporters kennen gelernt, der von sich und seinen Kollegen nur als Chauffeure sprach (”die Spedition beschäftigt .. Chauffeure” ).
      jetzt komm’ ich doch nachträglich ins Grübeln

    7. Franz meint:
      4.Mai 2010 at 15:49

      Geduld ist eine Zier, kennt ihr die nicht und Gold mag zwar glänzend blendet aber stark den Blick für das Wesentliche!

    8. Franky meint:
      7.Mai 2010 at 13:43

      Als ehemaliger Fernfahrer kenne ich die Vorurteile und die abweisende Haltung vieler Zeitgenossen nur zu gut. Das Klischee eines LKW-Fahrers ist in der Öffentlichkeit nicht gerade positiv. Aber als Chauffeur eines grießkrämigen Vorgesetzten hat man es auch nicht leicht. Dann doch lieber ohne nervige Mitfahrer alleine einen LKW steuern.

    9. Ralph meint:
      16.Mai 2010 at 20:31

      Habe beides gelesen und beide Jobs gemacht ,
      wie Marco schon schrieb : warten bis der Arzt
      oder Chef kommt .Möchte bzw darf da nicht näher drauf eingehen , tja und als LKW-Fahrer hat Uwe
      ja schon alles gesagt .
      Egal was würde LKW jederzeit vorziehen

    10. Peter meint:
      5.Dezember 2010 at 23:51

      Nee, viele LKW Fahrer sind nicht zu beneiden. Der häufige Konflikt, ob nun die “nicht ganz gesetzeskonformen” Anweisungen des Chefs einzuhalten sind oder einem die Fahrlizenz wichtiger ist, stell ich mir nicht einfach vor. Stichwort Lenk- und Ruhezeiten.

    11. Karl meint:
      15.Dezember 2010 at 17:21

      Also die Klischees entstehen doch super schnel1! Genau wie Vorurteile.. die verbreiten sich wie ein Laubfeuer! Holländische Fernfahrer sind doch sowas von unbeliebt und nicht gerne gesehen auf der Autobahn! Egal, da muss man halt mit leben

      Viele Berufe haben son scheiß Image, aber ich würds ganz einfach überhören!!! was anderes bleibt auch nicht wirklich übrig.

    12. Sebi meint:
      17.Dezember 2010 at 13:05

      Ich weiß, Karl. Aber das kann man auch leider nicht vermeiden. Wenn ich erwähne, dass ich Fernfahrer bin, dann wird auch gleich schief geguckt (negativ). Aber es ist mir egal. Man verdient relativ gut und das zählt.

      Leider muss man einige Wochen auf seine Frau verzichten, aber geht nunmal nicht anders.

    13. Lora meint:
      21.Dezember 2010 at 14:41

      Mein Mann ist Fernfahrer und ich werde irgendwie bemitleidet obwohl ich das gar nicht möchte. Die denken alle “ohh, die arme Frau ganz alleine zu Hause”. Klar, ist schade, aber man sieht sich ja doch schon! Und dafür auch intensiv dann!

    14. Till meint:
      23.Dezember 2010 at 10:29

      Ach Lora, du weißt doch das es nicht so ist. Ich würde das einfach überhören und gut ist

      Vielleicht haben die anderen Probleme in der Ehe und das obwohl sie sich jeden Tag sehen und sind deshalb nur neidisch!

    15. editing service meint:
      7.März 2011 at 11:09

      Ein weiterer Nachteil ist, dass man bei Wind und Wetter unterwegs ist (wie jeder, der beruflich ein Fahrzeug steuert). Während ich mir privat noch überlegen kann

    16. essay papers for sale meint:
      7.April 2011 at 11:39

      Wie so oft müssen die LKW Fahrer die vorgegebenen Termine einhalten. Trotzdem bin ich der Meinung auf der Linkenspur hatte der LKW nichts zu suchen!

    17. Manfred meint:
      13.September 2017 at 17:40

      Es gibt ja auch den Chauffeur, der nicht weite Stecken fahren muss. Z.B. ist ein Taxifahrer ja auch ein Chauffeur - allerdings warten muss der auch oft.

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