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Probleme mit Paysafe
Von Uwe | 3.Dezember 2009
Gelegentlich kaufe ich Paysafe-Karten, wenn ich Zahlungen im Internet vornehmen möchte. Sei es für ein Online-Spiel, sei es Amazon - lauter Dinge, die man mit Paysafe problemlos zahlen kann. Wer es nicht kennt: die Karten kann man z.B. an Tankstellen kaufen, genau wie Handykarten, und dann einfach den Pin zum bezahlen eingeben und fertig. Hat ja auch bisher immer funktioniert.
Bisher…..
Die letzten beiden Karten jedoch bereiten mir einige Probleme. Wollte eine Zahlung über 20 Euro tätigen, 2x 10 Euro Karten gekauft, wie immer die Nummern eingetippt: Fehlermeldung!
Ok, kann ja passieren das da ein Tippfehler drin ist. Nochmal eingetippt, wieder die gleiche Fehlermeldung. Was macht der kleine Blogger? Er erinnert sich an das Telefon und ruft mal schnell die Hotline an. Da kam dann die böse Überraschung: Der Mitarbeiter konnte mir anhand der Seriennummern sofort sagen, das die PINs bereits am 8. und 12. November benutzt wurden. Mein Einwand, das ich die erst am 15. November gekauft hätte brachte ihn dann kurz zum stutzen, dann meinte er ich soll die Karten entweder umtauschen oder einscannen und hinschicken, dann würde mir die Summe ersetzt.
Ok, auf zur Tankstelle meines Vertrauens, versucht die Karten umzutauschen. Ging leider nicht, also eingescannt und als E-Mail hingeschickt. Bis hierher noch zuversichtlich…..
Leider verhält sich Paysafe in diesem Fall nicht wirklich kundenfreundlich. Die erste Antwort drückte noch bedauern aus, verbunden mit der freundlichen Aufforderung, die Karten nocheinmal zu scannen und rüberzuschicken. Verschiedene Formate waren dort auch angegeben, unter anderem GIF (so wie von mir beim ersten Mal bereits genutzt).
Mittlerweile sieht es so aus, das Paysafe mir geraten hat die PINs keinem Dritten bekannt zu geben, da sie in diesem Fall keine Haftung übernehmen können (!?). Nebenbei wurde mir geraten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Hallo? Die Karten sind dazu bestimmt, die PIN zum bezahlen beim Empfänger einzutippen! Genau das habe ich gemacht. Dritte hatten keinen Zugriff auf die PINs! Und ich habe die Karten bestimmungsgemäß benutzt.
Ich halte euch auf dem laufenden…..
Topics: Ärgerliches, Aktion, Nachdenkliches, Internet, Rechtliches, Allgemeines |


4.Dezember 2009 at 02:56
FAQ:
Nach Ablauf von 12 Monaten ab erstmaliger Nutzung, spätestens aber nach Ablauf von 24 Monaten ab dem Produktionsdatum werden anfallende Administrationskosten in Form einer Verwaltungsgebühr in Höhe von EUR 2 pro Monat berechnet und von Ihrem Guthaben abgezogen.
Danke, kein Bedarf…
5.Dezember 2009 at 12:38
Puh, ein Glück, dass dir das zuerst passiert ist
und so du mich quasi gewarnt hast 


Ich mache nämlich auch fleißig von diesen paysafecards Gebrauch beim Einkaufen im WWW
Vielleicht wurde der Code zufällig geknackt oder es ist ein interner Fehler
@PeZe: Immer noch ein Klacks gegenüber was zB PayPal einbehält
5.Dezember 2009 at 14:36
@zeyringer: Wie, hat Paypal schon wieder eine höchst verdächtige Umsatzvervielfachung bei einem als “Reifenhandel” geführten Kontoinhaber festgestellt?
10.Dezember 2009 at 18:43
Ohne deiner Tanke jetzt etwas zu unterstellen, kann es sein das die Karten nicht neu waren? Wenn die ein Feld zum freirubbeln haben, war das unbeschädigt? Auf deren Webseite ist da nichts von so einem Feld zu lesen.
Der Sinn dieser Karten mag sich mir auch nicht so recht erschließen. Kreditkartenzahlung im Internet ist besser als sein Ruf und bei mir erste Wahl. Einziger Vorteil bei diesen Karten wäre aus meiner Sicht das der Shop meinen Namen nicht erhällt. Das macht aber auch nur dann Sinn wenn ich nichts kaufe was dann an meine Adresse geliefert wird.
Wenn du wirklich eine unbeschädigte Karte erhalten hast und diese nicht funktioniert würde ich mich nicht mit Mails abspeisen lassen. Ich würde es, sofern du dazu Zeit und Lust hast, geg. auf rechtilichem Weg weiterverfolgen.
11.Dezember 2009 at 14:22
@ David: Die Karte wird an der Tanke direkt neu ausgedruckt, die jeweilige Nummer per Internet von Paysafe zugeteilt. Direkt nach dem Ausdruck wurden mir beide Scheine übergeben. Ein Fehler/Verschulden der Tankstelle scheidet also aus.
16.Dezember 2009 at 20:45
@Uwe
Dann solltest du da ja eigendlich gute Karten haben. Dann kommt ein Verschulden von dir eigendlich nicht in Betracht. Ich denke mit einem freunldichen aber bestimmten Brief läßt sich das aus der Welt schaffen.
Auch deshalb weil, sollte es ein Fehler von denen sein, die sicher keine Lust haben das überall breitzutreten.
Berichte mal wie es ausgegangen ist…
26.Dezember 2009 at 20:20
@Uwe
David2.0 hat es bereits richtig beschrieben:
Ich würde dir von der Verwendung von Paysafekarten (und anderen derartigen Prepaid-Zahlungskarten) dringend abraten.
Einerseits ist das Handling damit relativ umständlich.
Andererseits lassen sich die Guthabenbeträge nicht immer restlos aufbrauchen.
Guthabenreste verfallen entweder direkt nach einer gewissen Zeit oder werden durch monatliche Administrationskosten aufgezehrt.
Außerdem besteht die Gefahr, daß du Karten bekommst, die nur mehr ein kurzes (bzw. schon überschrittenes) Ablaufdatum haben.
Mit der Kreditkarte hast du im Fernabsatz kein Risiko, denn du kannst dank einer zwingenden EU-Richtlinie unberechtigten Belastungen (die ohne persönliche Vorlage der Karte + Unterschrift und ohne Verwendung des PIN-Codes zustande gekommen sind) einfach widersprechen.
Dann muß der Händler beweisen, daß die Transaktion von dir veranlaßt/genehmigt wurde bzw. daß die Lieferung an dich (Kreditkartenadresse!) erfolgt ist.
Gelingt ihm dies nicht, erstattet dir die Kreditkartenorganisation den Betrag und belastet ihn dem Händler weiter.