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    Baustelle A1 - und ein einseitiger Bericht im NDR

    Von Uwe | 12.November 2009

    Die A1 zwischen Bremen und Hamburg ist im Moment eine Großbaustelle. Sie wird (endlich) in diesem Bereich 6-spurig ausgebaut.
    Was für alle Verkehrsteilnehmer durchaus wünschenswert ist, fliesst doch nach dem Ausbau der Verkehr endlich besser.
    Leider dauert so eine Baustelle natürlich einige Zeit, auch wenn die Baufirma (die A1 wurde in diesem Bereich privatisiert) natürlich alles dran setzt möglichst schnell fertig zu werden um danach durch die Lkw-Maut ihre Kosten wieder einzufahren und auch einen satten Gewinn zu machen.
    Da die Autobahn in diesem Bereich schon vorher nicht unbedingt die breiteste war ergibt sich jetzt das Problem mit besonders engen Fahrspuren.
    Und genau darüber Berichtet der NDR in seinem Bericht “Todesfalle Autobahn”. Wer sich diesen Bericht ankucken möchte, kann das hier tun:

    Hier der Bericht
    Den Link anklicken, dann rechts oben im Suchfeld “Todesfalle Autobahn” eingeben (ohne “

    Was mich bei diesem Bericht mehr als ärgert ist, das wieder einmal die Schuld auf die Lkw-Fahrer geschoben wird. Der Autofahrer, der im Bericht von seinem Unfall erzählt wird als das unschuldige Opfer dargestellt, der es nur einem Bremsmanöver zu verdanken hat das er noch lebt.
    Leider werden hier wieder einmal Tatsachen unterschlagen/verdreht, die die ganze Angelegenheit in einem völlig anderen Licht zeigen würden.
    Denn mit keinem Wort wird in diesem Bericht erwähnt, das im Verlauf dieser Baustelle Überholverbot auch für Pkw besteht! Warum auch, lässt sich doch so die Schuld leichter auf die Lkw-Fahrer oder die private Baufirma schieben und die eigene Quote hochtreiben.

    Aber wieso regt mich das überhaupt noch auf, wo doch sämtliche Medien mit Vorliebe auf die Lkw-Fahrer einprügeln.
    Oh, sagte ich gerade sämtliche? Sorry WDR5, ihr hattet vor einiger Zeit tatsächlich mal einen Fachmann im Studio der (s)eine andere Sicht der Dinge dargestellt hat. Und dabei handelt es sich nicht um einen Unbekannten oder Ahnungslosen, sondern um einen wirklichen Fachmann. Autobahnpolizist i.R. Rainer Bernickel wurde zum Thema Doc Stop interwiewt und erzählte in dem Gespräch auch vieles, was er in seiner fast 40-jährigen Tätigkeit bei der Autobahnpolizei erlebt hat. Seine Schilderungen und Erklärungen sind real, wahr und sehr ehrlich vorgetragen. Aus der Praxis eben.
    Und auch hier findet das Thema Autobahnbaustellen seine Erwähnung. Ein sehr lobenswertes Interwiew, das bei WDR5 als Podcast angehört werden kann: Interwiew mit Rainer Bernickel

    Topics: Fernsehen, Aktion, Medien, Ärgerliches, Links, Lkw, Nachdenkliches, Allgemeines |

    18 Mitfahrer zu “Baustelle A1 - und ein einseitiger Bericht im NDR”

    1. Christian meint:
      12.November 2009 at 15:23

      Ich bin selbst “nur” PKW-Fahrer, allerdings häufiger auf der A1 zwischen HH und HB unterwegs. Was man dort sieht, ist oft erschreckend. Da drängeln und schieben die PKW, und selbst der dickste SUV muss in der auf 80 km/h beschränkten Baustelle mit verengter Fahrspur unbedingt noch mit 120 an einem LKW vorbei, selbst wenn zwischen den Fahrzeugen keine 10 cm Abstand mehr sind.

      Die meisten LKW-Fahrer, die ich erlebe, fahren dagegen ruhig, besonnen und vorausschauend. Nur ganz selten ärgere ich mich mal über einen, wenn ich offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit auf einer zweispurigen Strecke herannahe und im letzten Moment dann der LKW trotzdem ausschert, um zwei Kilometer lang den Kollegen zu überholen. Das ist glücklicherweise die seltene Ausnahme.

    2. karsten meint:
      12.November 2009 at 20:06

      mich machen solche berichte immer wieder wuetend. der kraftfahrer ist in deutschland ein niemand. er wird hin und her geschubst und gerne als prellbock genutzt.

      ein sehr gutes beispiel liefert dieser bericht - und ich kann mir nur an den kopf fassen, dass dort vom UMLEITEN der lkw geredet wird - bei den maut- und diesel-kosten waere es sicher sinnvoller, die PKW umzuleiten, die oft ihre eigene breite und den verfuegbaren platz nicht einschaetzen koennen.

      mannnnn…auf 180 bin ich nach so einem bericht…wie immer.

    3. stephan meint:
      12.November 2009 at 20:15

      Mir stellt sich aber nun doch die Frage warum der LKW denn nun unbedingt auf die linke Spur musste ? So ganz kann ich ihn, ohne den Grund (Fußgänger auf der Fahrbahn, Absperrmaßnahme durch die Autobahnpolizei etc. pp.) nicht als unschuldiges Opfer der Umstände sehen.
      Und darf ich mit einem PKW links neben einem LKW fahren? Dafür sind doch 2 Fahrstreifen eigentlich gedacht.

      Und auch ich kenne die Idioten die in ihren rasenden Kisten mit einen Affenzahn durch die Baustellen fliegen, sich und andere Gefährden dabei keinen Gedanken an die Folgen verschwenden.

      Aber ich sehe auch jeden Tag auf der A12 die offenbar völlig überforderten Fahrer großer LKW die nicht in der Lage sind das Schild mit der 60 im roten Kreis richtig zu interpretieren (meistens fast in meinem Kofferraum), die Fahrer die glauben das Rechtsfahrgebot gilt nur für Fahrzeuge unter 3,5t, diejeniegen die sich in völligen Vertrauen auf Die ehrfurchtgebietende Größe und Kraft der von ihnen gesteuerten Fahrzeuge die Vorfahrt dort nehmen wo es ihnen Passt (i.d.R. an Firmentoren und Tankstellenausfahrten).

      Solche sind es wohl, die das schlechte Image der Gruppe der Berufskraftfahrer zu verantworten haben. Ich habe den Eindruck es werden immer mehr.

    4. wizo meint:
      12.November 2009 at 21:57

      Was ist denn das bitte für ein Bericht? Die böse private Betreiberfirma, die Menschenleben für den Profit aufs Spiel setzt und die mörderischen LKW, die PKW in die Leitplanke abdrängen und doch am Besten von der Autobahn verschwinden sollen.

      Das Problem sind nicht die LKW, sondern die Autofahrer, die meinen, dass es notwendig sei die winzige Überholspur zu nutzen, womöglich noch mit nem T4, Sprinter oder Cayenne. Die LKW auf der rechten Spur fahren größtenteils die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, warum bleibt man dann nicht entweder auf der rechten Spur oder fährt versetzt hinter dem LKW, wie die Polizei es mit den neuen Schildern rät?

      Es ist ja schon mit einem Auto extrem schwer den ganzen Bauabschnitt auf der rechten Spur so zu fahren, dass man nicht aufgrund von Wind, Schlaglöchern oder sonstwas nicht 5-10cm nach links abdriftet. Wenn man einen LKW fährt ist es sicherlich genauso schwierig, nur führen 5-10cm dann evtl. zu einer Kollision wenn sich gerade ein mit Spiegeln 1,95m breiter Passat neben einen befindet,der nicht so weit links wie möglich fährt und womöglich noch in einem der noch schmaleren Bereiche, in denen Überholverbot herrscht, überholt.

      Spätabends oder nachts kann man dann fast schon entspannt auf der A1 fahren. Die LKW fahren in der Mitte beider Spuren, die PKW ebenso und das Unfallrisiko ist gewaltig gesunken. Vielleicht hätte man die Baustelle direkt so konzipieren sollen, dass es nur eine Fahrspur pro Richtung gibt, dann hätten alle Beteiligten inkl. Polizei und Feuerwehr evtl. ein etwas leichteres Leben.

    5. Uwe meint:
      13.November 2009 at 08:39

      @Stefan: Da reicht schon ein Windstoß oder Spurrillen, um mit dem Lkw nicht mehr hundertprozentig in der rechten Spur zu fahren. Das macht es ja so gefährlich, in engen Baustellen neben einem Lkw zu fahren. Und wieso begibt sich jemand freiwillig in Gefahr - für sich und andere? Wenn die Lkws sowieso schon die erlaubte Höchstgeschwindigkeit (60/80) fahren?

      Ausserdem - es steht dort nicht nur Zeichen 276 (Überholverbot) sondern zusätzlich noch ein neues Zeichen: Versetzt fahren. Zu sehen unter http://www.ndr2.de/programm/po.....0_p-1.html

    6. Daniel meint:
      21.November 2009 at 01:57

      “Mir stellt sich aber nun doch die Frage warum der LKW denn nun unbedingt auf die linke Spur musste ?2…das würde ich auch gerne wissen.

    7. Matze meint:
      29.November 2009 at 00:28

      Hmm..naja, soo dermaßen einseitig, finde ich ihn gar nicht. Die Geschichte dahinter finde ich dennoch etwas komisch.

    8. maik meint:
      29.November 2009 at 19:26

      >>> “Mir stellt sich aber nun doch die Frage warum der LKW denn nun unbedingt auf die linke Spur musste ?2…das würde ich auch gerne wissen.

      Ganz einfach: Weil sich ein Lkw aufschaukelt. Auf einer normalen Fahrspur ist das i.d.R. kein Problem, da diese breit genug ist.
      In Baustellen ist es aber teilweise unmöglich, die Spur zu halten, so das man unweigerlich seine eigene Spur verlässt.

      Bin ich mit meinem Pkw unterwegs, überhole ich in Baustellen grundsätzlich keine Lkw - eben aus dem oben genannten Grund.
      Leider verstehen das viele Pkw - Lenker nicht, b.z.w. wollen es nicht verstehen.

    9. zeyringer meint:
      5.Dezember 2009 at 12:43

      Wenn die Breite nicht ausreicht für zwei vernünftig breite Spuren, dann sollte es eben nur 1 Spur geben

      Was soll der Mist mit dem “versetzt fahren” … denn die eine Hälfte hält sich nicht dran, die andere Hälfte versteht es nicht

    10. Ulrich meint:
      8.Dezember 2009 at 23:22

      Hallo,

      Leider habe ich den Beitrag zu spät entdeckt. Der WDR5-Link funktioniert nicht mehr.

      Aber über den NDR-Bericht habe ich mich schon etwas gewundert.

      Der arme PKW-Fahrer fuhr laut Text in Minute 1:11 neben einem LKW. Eigentlich sollte jedem das Problem des Toten Winkels bekannt sein. Wenn man neben einem LKW fährt, dann sieht der LKW-Fahrer einen bestimmt nicht. (Das ist jedenfalls meine laienhafte Vermutung, aber es erscheint mir logisch). Vorausschauend fahren heißt auch, so zu fahren, dass man jederzeit wahrgenommen wird. Also schleunigst raus aus dem toten Winkel. Oder besser gar nicht reinfahren, wenn man sieht, dass man nicht in ganzer Länge am LKW vorbei kommt.

      Ich sehe das auch so, dass der LKW nicht auf die linke Spur wechseln wollte. Denn dann wäre vom PKW nicht mehr so viel übrig. Die Schlußbemerkung des armen PKW-Fahrers spricht auch dafür, dass er das selber weiß. Auch wenn ich ihm zugestehe, dass er den Schreck seines Lebens bekommen hat, ist seine Geschichte als Basis für das Thema des Berichts etwas dürftig

      Cool ist beim Unfallfoto übrigens das Fahrrad aufm Dach (bei 1:39).

    11. Corinna meint:
      3.März 2010 at 19:11

      Der Bericht war echt sehr einseitig. Da gibt es bessere.

    12. Mathias meint:
      6.Mai 2010 at 18:44

      Bin auf Ihre informative und gut gemachte Seite gestoßen und bin beeindruckt,
      das nenne ich mal eine gut sortierte Seite

    13. Peter Maier meint:
      15.Juli 2010 at 09:12

      Ich würde auch gerne mal wissen warum der LKW - Fahrer unbedingt auf die Linkespur wechseln mußte.

    14. BrockmannL meint:
      25.Februar 2011 at 08:19

      Wie so oft müssen die LKW Fahrer die vorgegebenen Termine einhalten. Trotzdem bin ich der Meinung auf der Linkenspur hatte der LKW nichts zu suchen!

    15. autoankauf meint:
      23.März 2011 at 20:18

      Der Druck der Fahrer ist extrem hoch, das ist aber kein Grund!

    16. term paper writers meint:
      7.April 2011 at 11:38

      Mein Mann ist Fernfahrer und ich werde irgendwie bemitleidet obwohl ich das gar nicht möchte. Die denken alle “ohh, die arme Frau ganz alleine zu Hause”.

    17. simon meint:
      4.Mai 2011 at 21:02

      Der Bericht war echt sehr einseitig. Da gibt es bessere.

    18. Escort Tom meint:
      26.Juni 2011 at 19:58

      Es ist immer dasselbe mit den LKW. Gerade jetzt fällt auf, das zigtausende Parkplätze fehlen…Blitzmerker..

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