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    Langeoog - ein Sommermärchen

    Von Uwe | 30.August 2008

    Ok, Sommermärchen ist vielleicht etwas zuviel gesagt, aber die Bots von Google wollen ja auch mal was finden. Jedenfalls bin ich froh, hier zu sein. Obwohl ich ja schon den Eindruck hatte, die Insel mag mich nicht. Ankunft: Regen. Nächster Tag: Regen. Obwohl, zwischen den Schauern war es ja schon trocken. Aber egal, ich hab hier so richtig Tourist gespielt, mit allem, was dazu gehört. Erstmal mein Zimmer in der Pension Voss bezogen. Ein Doppelzimmer für mich alleine, Dusche und WC direkt nebenan auf dem Flur für sehr akzeptable 30.- Euro pro Nacht, incl. Frühstück.
    Zimmer1.JPGZimmer2.JPG
    Dort gab es dann auch gleich erste Informationen über die Insel.

    Abends dann auf dem Weg ins Dorf gemacht und erstmal ein Restaurant (aus)gesucht. Davon gibt es hier nämlich jede Menge, klar, die Insel lebt von den Touristen. Viele Restaurants waren gut bis sehr gut besucht, mir aber schon fast zu voll, also weitergesucht. Ziemlich am Ende der Fussgängerzone Einkaufsstrasse fand ich dann das Restaurant Knurrhahn, völlig leer, aber es machte einen guten Eindruck auf mich. Der als Spezialität angepriesene Fischteller klang auch super, also rein. Was soll ich sagen, der Fisch war grandios (die Schweinelendchen zwei Tage später übrigens auch) - und kurz nachdem ich bestellt hatte füllte sich das Restaurant dann auch.
    Mittwoch dann ein Fahrrad gemietet (Fahrradverleiher gibt es hier fast so viele wie Zimmervermieter….) und ausgiebig die Insel erkundet. Bei wechselndem Wetter (zwischen den Schauern war es immerhin trocken und vor allem nicht zu heiss) ein schöner Ausflug. Dabei habe ich auch etwas gelernt. Auf der Insel herrscht ein leichter Wind. Vermutlich immer, aber negativ auffallen tut er nur bei Gegenwind. Die 9 Kilometer raus zur Meierei und nach einer kleinen Stärkung weiter zur Aussichtsplattform: ein Klacks. Der Rückweg bei strammem Gegenwind: ach was, reden wir nicht drüber…..
    Donnerstag brauchte ich dann mal wieder Wasser unter mir, also einen Ausflug mit dem Schiff zu den Seehundsbänken. Erstaunlich, wie dicht man an die Tiere ranfahren kann…
    Freitag morgen, Blick aus dem Fenster: Sonne! Ja, wirklich, es war Sonnenschein zu sehen!!! Was denkt der Urlauber: Strand, ich komme! Duschen, Frühstück, ab nach draussen eine rauchen und Das war definitiv kein wirkliches Strandwetter, kühl, windig und in der Ferne sah es schon wieder nach Regen aus. Also alles für alle Eventualitäten zusammengepackt und in den Rucksack gestopft und rauf aufs Fahrrad.
    Tja, am Strand sah es dann so aus:
    Strandkoerbe1.JPGStrandkoerbe2.JPGStrandkoerbe3.JPG

    Naja, zum Radfahren durch die Langeooger Highlands (die Dünen) reichte es, also einfach rumfahren, Landschaft geniessen und ein paar Fotos machen.
    Highlands1.JPGHighlands2.JPGHighlands3.JPGHighlands4.JPGHighlands5.JPG

    Dann kam der Samstag - und er brachte wirklich die Sonne mit. Diesmal ging es also wirklich an den Strand, ab zum Strandkorbvermieter und für 7,70 Euro einen gemietet. (Einen Strandkorb natürlich, den Vermieter habe ich weiterarbeiten lassen.) Freudestrahlend, Urlaubsfeeling und Sonnenbräune schon vor mir sehend ging ich dann ein Stück den Strand entlang, fand auch den von mir gemieteten (und bezahlten) Korb und fand: eine Familie, 3 Generationen, die sich ebendiesen Korb auserkoren hatten! Ich freundlich gefragt, ob der Korb eventuell zweimal vermietet worden wäre und kriege zur Antwort: Nein, der stand leer und da haben wir uns einfach da reingesetzt!!! Nach meiner freundlichen Ansage, das ich für den Korb bezahlt habe packten sie sich dann doch ihre Sachen - um den nächsten leeren Strandkorb zu besetzen…
    Gleiches wiederholte sich übrigens, als ich gegen 14.30 mal kurz zu einem Imbiß gegangen bin um ein verspätetes Mittagshäppchen zu mir zu nehmen. Ich komme zurück, “mein” Strandkorb ist gefüllt mir fremder Leute Sachen. Egal, diese zur Seite geräumt, mich wieder hingesetzt, ein Buch aus dem Rucksack geholt und auf die Gesichter der anderen Leute gefreut. Lustig, kann ich nur sagen. Frau kommt aus dem Wasser, läuft Richtung Korb, sieht einen Fremden (mich) bei ihren Sachen sitzen, dreht um, zurück zum Wasser und holt erstmal den Mann. Als der dann mitbekommen hat das Er + Familie die Location wechseln sollte folgte wieder das gleiche Spiel - der nächste freie Korb wurde besetzt. Gibt anscheinend eine Menge Leute die zu geizig sind, Geld dafür auf den Tisch zu legen.

    Auch heute habe ich wieder eine Menge gelernt. Lichtschutzfaktor 16 reicht nicht, wenn man am Strand sitzt. Der leichte Wind tut ein übriges und ehe man sich versieht hat man einen Sonnenbrand. Knie in leuchtend Rot, Oberkörper in etwas weniger leuchtendem Rot - ich will gar nicht an morgen denken….
    Egal, morgen werde ich die letzte Touristische Pflichtübung absolvieren: Das ersteigen des Wasserturms incl. freie Aussicht über die Insel. Und falls meine Kamera wieder mitspielt gibts auch Fotos.
    Von da oben:
    Wasserturm1.JPGWasserturm2.JPG

    Topics: Links, Lustiges, Unterwegs, Fotos, Allgemeines |

    2 Mitfahrer zu “Langeoog - ein Sommermärchen”

    1. Maik meint:
      31.August 2008 at 03:20

      Du lässt es Dir ja richtig gut gehen. Geniese die Zeit…

    2. hajo meint:
      2.September 2008 at 09:21

      “.. Donnerstag brauchte ich dann mal wieder Wasser unter mir ..”
      klar Uwe, wenn man die ganze Zeit auf Kreuzfahrt war
      daran gewöhnt man sich schon, od’r?

      schöne Tage noch!
      Gruss
      Hajo

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