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    Fleissig…

    Von Uwe | 22.Februar 2008

    …war ich diese Woche. Naja, vor allem am Donnerstag. Morgens um kurz nach 10 hatte ich meine beiden Kunden bei Stockholm ausgeladen und mich in der Dispo gemeldet, leer und bereit zu fast allen Schandtaten. Leider kam, was kommen musste: “Ich melde mich nachher, wir haben nicht viel in Stockholm. Vielleicht für morgen….”
    Mist, da tut man was man kann um früh leer zu werden und noch mit der Fahrzeit hinzukommen um zu laden und eventuell Nachts noch mit der Fähre zu fahren und dann sowas.

    Um kurz nach 13 Uhr habe ich mich dann nocheinmal gemeldet, wieder: “Ich melde mich bei dir”. Da habe ich den Disponenten dann gefragt, in welche Richtung es denn gehen soll, dann würde ich mir auf dem Weg dahin schonmal eine Raststätte suchen. Prompt kam daraufhin eine präzise Angabe wo ich am nächsten Vormittag laden soll. Komplett für Frankreich, also kein Stress mit mehreren Kunden.
    Ich dann also los, gemütlich von Tumba Richtung Norrköping. Unterwegs an einer Raststätte Pause gemacht, meine Duschklamotten geschnappt und mich nach der Dusche erkundigt. Das Mädel an der Kasse fragt mich freundlich, ob ich Lkwfahrer bin und nachdem ich die Frage bejaht habe drückt sie mir den Schlüssel in die Hand und meint: “Die Dusche ist kostenlos!!! Und das auf einer Autobahnraststätte!!! In Deuschland halten die da gleich die Hand auf und wollen locker 2-3 Euro dafür.
    Frisch gesäubert habe ich da dann noch eine Kleinigkeit gegessen und bin dann zu meiner Ladestelle gefahren. Kann ja nicht verkehrt sein, wenn man am nächsten Morgen der erste ist. In der Firma waren die Leute noch am arbeiten, also ich dann mal rein, Hallo gesagt und erzählt, was ich laden soll. Bevor ich fragen konnte wann die morgen anfangen meinte einer: “Wir haben dich erst morgen erwartet, aber wenn du schon da bist können wir auch gleich laden”
    Ziemlich erstaunt habe ich dann den Lkw an die Rampe gefahren und der Staplerfahrer hat umgehend mit der Beladung begonnen. Um kurz nach 18 Uhr habe ich dann meinen Disponenten zuhause angerufen und ihn gebeten, mich für die Fähre um 2 Uhr Nachts zu buchen. Sein Erstaunen war riesig, erst nach dem 3. Mal hat er wirklich realisiert das ich die Ladung für Freitag Mittag schon Donnerstag bekommen habe. Die Reservierung für die Fähre ging dann auch innerhalb weniger Minuten über die Bühne. Tja, und jetzt ist Freitag Mittag, ich stehe in Sittensen und lasse meinen Lkw waschen und dann gehts nach Hause ins Wochenende.

    Dem freundlichen Staplerfahrer habe ich übrigens NACH der Beladung ein paar Dosen Bier in die Hand gedrückt, so als kleines Dankeschön mit den Worten: “You saved my weekend”. Seine Antwort: “And you saved mine!”

    Topics: Unterwegs, Allgemeines |

    Ein Mitfahrer zu “Fleissig…”

    1. Olaf meint:
      23.Februar 2008 at 10:47

      Eine schöne Geschichte.
      So etwas kenne ich auch. Aber oft genug findet sich dann irgendein Trottel mit Krawatte in irgendeiner Dispo-Abteilung, der irgendwelche Papiere nicht hinterlegt hat und der trucker dann ein oder zwei Tage auf einen Zettel warten kann.
      Ich habe in den achtziger Jahren trailertrucking betrieben und in den Semesterferien mein Studium damit finanziert. So zwischen Finnland und Algerien, Spanien und (damals noch) DDR.

      Ein schönes witziges blog. Ich werde öfter mal vorbeischauen.

      Olaf

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