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    Ausladen in Holland

    Von Uwe | 7.Oktober 2007

    Wenn ich, wie in dieser Woche, in Holland ausladen muss, freue ich mich immer schon im vorraus.
    Die lockere Art der Menschen dort gefällt mir einfach, und ein Kaffee (gratis) ist in fast allen Firmen Standart. So auch diese Woche in Sappemeer, wo ich Mittwoch Nachmittag gegen 16 Uhr angekommen bin. In den meisten Firmen in Deutschland würden sich die Mitarbeiter aufregen, wenn man es wagt um diese Zeit noch anzukommen, hier war es völlig entspannt. Die Frage, wieviele Paletten ich denn für sie habe, dann ein “Stell dich mal hier hin und mach auf, ich komme gleich”. Ich dann den Auflieger seitlich geöffnet, als von hinten die Frage kam: “Wie trinkst du deinen Kaffee?” (Blond und süss) Auflieger war offen, der Typ kam gleich mit sechs Bechern Kaffee für sich, seine Kollegen und mich und meinte: “Lass uns erstmal in Ruhe einen trinken, dann laden wir ab”.

    Warum kann das Miteinander nicht immer und überall so sein?

    Topics: Unterwegs, Allgemeines |

    9 Mitfahrer zu “Ausladen in Holland”

    1. Sven meint:
      7.Oktober 2007 at 02:34

      Das könnte daran liegen, dass sich in Deutschland jeder für etwas besseres hält, und wichtiger allemale!

      Die Niederländer hingegen schätzen die Tätigkeit des LKW-Fahrers noch, genau wie die Dänen.
      Ich bin immer gerne nach Esbjerg gefahren (voll mit Fischkonservenstahl aus Hamburg) - die Mitarbeiter der Firma dort sind alles andere als vergleichbar mit deutschen Lagerhirnis, obwohl sie ein Vielfaches dessen verdienen, was ein deutscher Brummifahrer so bekommt.

      Hier in Deutschland wird die Wertigkeit eines Arbeiters ja unheimlich gerne am Lohn ausgemacht, demzufolge ist man hier bereits Arbeiter 2. bis 3. Klasse.
      Auch haben die Niederländer und Dänen verstanden, wie wichtig der LKW für die Infrastruktur ist - das wird man hier in Deutschland NIE hinbekommen. Hier ist der LKW nur ein Teufelswerkzeug, was PKW-Fahrer in Ihrer Freiheit ausbremst, stets und Ständig Unfälle verursacht, und vor allem für “unnötigen” Lärm sorgt.

      Insgesamt ist der Deutsche in so vielen Dingen eigentlich wesentlich dümmer in seiner Einstellung als unsere Nachbarn, aber da wird sich wohl ebenfalls nie etwas dran ändern…..

    2. Man in Metropolis meint:
      7.Oktober 2007 at 14:26

      Ich habe mal 3 Monate in Hollend gelebt… war schon eine lustige Zeit…

      Hübsche Frauen… hübsch… hübsch…

    3. Flash meint:
      9.Oktober 2007 at 00:12

      Gute Frage. In Deutschland läuft die Sache ja genau andersrum: da stiefelt der Fahrer erstmal los und spendiert dem Staplerfahrer einen Kaffee, damit er schnell den LKW entladen bekommt.

      Staplerfahrer versuchen hierzulande m.W. immer, die Trucker abzuwerten bzw. im Status “runterzurücken”, nach dem Motto: “Jetzt hat der Blödmann erstmal zu warten, ich mach’ Pause”. Stimmts?

      (Na gut, vielleicht zu pauschal….

    4. Otis meint:
      9.Oktober 2007 at 18:24

      Der Kaffee kostet 1 Euro in Holland.
      88 Kmh mit dem LKW in Deutschland, Busgeld NIX.
      88 Kmh in Holland mit dem LKW Busgeld 37.50 Euro auf einer Durchfahrstrecke von 200 KM koennen es schnell 200 - 300 Euro werden.

    5. Uwe meint:
      11.Oktober 2007 at 05:03

      Staplerfahrer gibts solche und solche - wenn einer meint, er muss sich aufspielen denke ich meistens, der hat zuhause wohl nichts zu melden und muss jetzt hier den Mr. Wichtig spielen….

      @ Otis: das die Strafen im Ausland schon für verhältnismässig kleine Dinge sehr hoch sein können ist schon richtig. Trotzdem habe ich in Holland noch nie bezahlt. Liegt wohl daran, das ich sowieso nur 85 fahre (und nicht nur in Holland) und es damit auch bei den Holländern keine Probleme gibt.
      Die 3-5 Km/h mehr bringen nicht wirklich was, ausser mehr Stress und wesentlich mehr Spritverbrauch.

    6. SaltyCat meint:
      12.Oktober 2007 at 11:46

      Holland habe ich bisher nur durchfahren, aber in Schweden habe ich diese Erfahrungen auch gemacht - sogar noch ausgeprägter. Im letzten Winter kam ich um 1:30 Uhr nachts bei Scania in Oskarshamn an. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass Scania bei unserer Dispo angegeben hatte, nur bis 0:00 zu entladen. Bin dann einfach vorne ins Security-Büro und hab lieb nachgefragt, die Lady hat kurz telefoniert, ich durfte mir einen Kaffee und für meine Süsse einen Kakao aus dem Automaten ziehen (in Schweden sind die Automaten fast immer auf Freiverkauf gestellt, also gratis) und dann kam der Stapler vom Firmengelände auf den Parkplatz raus und hat mir dort direkt die Ware abgenommen.

      Am nächsten Mittag rief unser Schweden-Disponent an und wollte völlig irritiert wissen, wie ich da so spät meine Ware noch losgeworden bin *g*

      Ansonsten habe ich natürlich einen kleinen Vorteil: Dadurch, dass wir Express- bzw. Sonderfahrten machen, wird die Ware meistens so dringend erwartet, dass die Leute gar nicht darauf kommen, irgendwelchen Ärger zu machen (Vor allem in der Automobilbranche werden die Leute sowas von handzahm, wenn drinnen am Band grad die letzten 10 Schrauben verbaut werden und du draussen stehst mit 20.000 neuen )

    7. x meint:
      20.Oktober 2007 at 18:05

      Das mit dem Kaffee ist bei uns einfach so üblich. Ist mir auch schon bei Verhandlungsgesprächen aufgefallen. Die Deutschen sind alle supertop vorbereitet und wollen sofort anfangen, die Niederländer erstmal zehn Minuten “Hallo” sagen und zusammen Kaffee trinken, weil das so “gezellig” ist und man sich mal kurz kennenlernen kann. Insgesamt sind die Deutschen glaub ich eher zielorientiert und die Niederländer menschorientiert.

    8. xxx meint:
      27.Juli 2008 at 15:30

      kennt einer von euch ne höllandische lkw firma die ditzsch oder so heißt???

    9. andreas meint:
      5.März 2009 at 09:13

      Ich kenne diese Firma nicht,aber kann dir die empfehlen,vielleicht hilfst dem hier andreas.wagner84@yahoo.de

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