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    Englandreise Teil 1

    Von Uwe | 9.September 2007

    Klingt doch gut als Überschrift, oder? Auch wenn es eigentlich keine Reise war, sondern für mich normaler Alltag. Über mehrere Jahre hinweg bin ich überwiegend Touren nach England gefahren. Für mich neben Italien mein liebstes Reiseziel. Gründe dafür sind eigentlich, das ich nicht nur die Sprache beherrsche, Land und Leute mag, nein, auch die Hilfsbereitschaft ist dort sehr gut. In Zeiten, als es noch keine Navigationsgeräte gab war man halt auf Karten angewiesen - oder darauf, jemanden zu fragen. Schliesslich hat man ja nicht für jeden Ort, den man aufsucht gleich einen Stadtplan zur Hand. Und wenn man dann mit den Lieferpapieren in der Hand eine Tankstelle aufsucht und schon draussen von einem gerade tankenden Pkwfahrer gefragt wird wo man denn hin muss, der anschliessend bis zum Kunden vor einem herfährt und sich zum Schluss noch freundlich verabschiedet ist das schon sehr freundlich.

    Meistens musste ich von Calais aus mit der Fähre fahren, dann war diese Ausfahrt immer wichtig:

    england_tour_5.jpg

    Hier gehts es, aus Richtung Belgien kommend, rechts ab die letzten paar Kilometer zur Fähre.

    Im Fährhafen angekommen folgt dann dieser Anblick:

    england_tour_10.jpg

    In der Halle werden sämtliche Lkw nach illegalen Einwanderern untersucht. Wie der Name schon sagt, werden die Lkw nach Herztönen abgehorcht. Eine andere Methode, Lkws auf Immigranten zu untersuchen ist die Co2-Messung. Hierbei wird eine Sonde in den Auflieger geschoben, die die darin enthaltene Luft misst. Diese Kontrollen sind überaus notwendig, weil die Engländer bei Immigranten keinen Spass verstehen und es für den Fahrer sehr teuer werden kann, wenn Einwanderer auf dem Lkw gefunden werden. Auch eine mehrjährige Gefängnisstrafe ist durchaus im Bereich des möglichen!

    Als nächstes folgt dann der Check-In, wo man sein Ticket bekommt.

    england_tour_11.jpg

    Im Normalfall sollte die Spedition den Lkw mit Kennzeichen oder Referenznummer gebucht haben, dann geht dieser Teil sehr schnell. Direkt mit dem Lkw an den Schalter, Daten werden erfasst, Ticket ausgedruckt und weiter gehts zu den Wartespuren.
    england_tour_9.jpg

    Nein, so leer wie an diesem Tag sind die Warteplätze nicht immer. Es gibt auch Zeiten, zu denen der gesammte Platz voll steht. Aber da man auf dem Ticket die Reihe stehen hat, in die man gehört ist das im Normalfall kein Problem. Es sei denn, jemand stellt sich in die falsche Reihe oder benötigt in der Nebenspur zuviel Platz in der Breite (man kann auch sagen, er kann nicht fahren).
    In Calais wird man übrigens nicht mit Uhrzeit gebucht. Wer da ist, kommt auf die nächste Fähre auf der Platz ist. Wenn dann das Schiff angelegt hat und leer ist, darf man an Bord fahren und sich verköstigen lassen. Als Lkwfahrer hat man auch hier einen kleinen Vorteil, es gibt ein Extra-Restaurant für Bus- und Lkwfahrer mit. Dort sind die Speisen günstiger, und man muss sich nicht von hektischen Urlaubern nerven lassen. .lach:
    england_tour_12.jpg

    Wer Lust hat, kann sich natürlich auch unter die Urlauber mischen, da gibt es immer was zu sehen. Nein, ich meine jetzt nicht hübsche, leichtbekleidete Mädels, sondern die Blicke der Touristen, die sich so hilf- und ratlos umsehen und nicht wissen, wo sie hinmüssen (oder wollen)

    So, da ich keine Lust mehr habe zu schreiben euch nicht endlos lange Texte zumuten will endet hier der erste Teil der Englandreise.
    Der zweite folgt aber bald

    Topics: Unterwegs, Lkw, Allgemeines |

    Ein Mitfahrer zu “Englandreise Teil 1”

    1. Ly meint:
      12.September 2007 at 00:24

      Stichwort Einwanderer

      Mein Vater fuhr früher, übrigens Zug mit Hänger, öfter in die DDR, um dort Knochen abzuholen für die Tierfutterverarbeitung hier ( Knochenmehl wird daraus gemahlen, ich war einmal an so einer Fabrik mitgefahren und hab nur ).

      Da hat man an der Grenze zur BRD zurück immer Hunde drüber laufen lassen, die nach Menschen suchten. Bah. Oft waren die Knochen so hinüber, das, wenn mein Vater die Plane nötigerweise entfernte, nach unten auf die DDR-Polizei ( mir ist der typische Name für die entfallen ) Würmer fielen.. was meinen Vater, der die VoPo’s (?) nicht leiden konnte, immer entschädigte für die Sauerei.
      Aber es hat wohl wirklich Menschen gegeben die unter den Knochen versuchten das Land zu verlassen.

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